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Weltgeschichte ohne Schiffe ist undenkbar, Welthandel ohne Schiffe nicht möglich. Der Weltseehandel ist daher eng mit dem Welthandel und dem Wirtschaftswachstum verknüpft.
Im Verlauf des Jahres 2003 hat sich die Weltwirtschaft wieder erholt und nahm gegenüber 2,9% im Vorjahr - um 3,1% zu. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seinen "World Economic Outlook" aus September 2005 die Aussage getroffen, dass das Jahr 2004 mit einem Konjunkturzuwachs von 5,1% das wachstumsstärkste Jahr seit drei Jahrzehnten gewesen sein. Dieser stabile Trend wird auch für das Jahr 2005 prognostiziert, wobei der Zuwachs sich voraussichtlich auf 4,3% belaufen wird. Für das Jahr 2006 erwartet der IWF ein Konjunkturwachstum von ebenfalls rund 4,3%. Diese Wachstumsrate soll auch in den nachfolgenden Jahren bis 2009 im Durchschnitt erreicht werden.
Die größten Impulde gehen dabei vom Konjukturwachstum Chinas, aber auch vom übrigen Asien und den GUS aus. Die zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft und des Welthandels sind und bleiben für die weitere Nachfrage nach qualifizierter Schiffstonnage entscheidend. Aufgrund der wirtschaftlichen Verpflechtung des Welthandels mit der Seeschiffahrt kann auch von einer weiteren Steigerung des Seetransportvolumens gerechnet werden.
Ca. 95% des interkontinetalen und ca. 35% des innereuropäischen Warenverkehrs entfallen auf den Seetransport. Seit 1985 ist ein stetiges Wachstum des Weltseehandels von durchschnittlich 3,5% p.a. zu verzeichnen. Die Bedeutung des Handelsschiffahrt wird durch das für das Jahr 2004 erreichte Seehandelsvolumen von rund 6,5 Mrd. Tonnen mehr als deutlich.
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