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Der Container hat die internationale Logistik in den vergangenen 50 Jahren revolutioniert. Die enorme Zunahme der Containerverkehre und die weiter zunehmende Nutzung von Containern zeigen bisher keinerlei Abschwächungstendenzen.
Der internationale Transport von Stückgütern war bis zur Einführung des Containers zeit- und kostenaufwendig. Der Wechsel des Transportmittels, LKW auf Bahn, Bahn auf Schiff und umgekehrt war jedes Mal mit einem arbeits- und zeitintensiven Umstauen der Güter, vor allem von Säcken, Kisten, Fässern und Paletten, verbunden. Beschädigungen und Verlust von Ladung waren häufig; Schiffe lagen viele Tage, manchmal Wochen in den Häfen.
Mit der Einführung des Containers entstand ein weltweit standardisiertes Logistiksystem, das enorme Produktivitätsfortschritte ermöglichte. Beim Wechsel der Transportmittel Schiff/Bahn/LKW wird nur noch die ganze Ladungseinheit, der Container, mit weitgehend automatisierten Umschlageinrichtungen bewegt, das Umstauen einzelner Güter entfällt. Die Transportzeiten konnten erheblich verkürzt werden, Beschädigung und Verluste wurden auf ein Minimum reduziert. Die unproduktive Liegezeit der Schiffe in den Häfen wird auf max. 1 - 2 Tage reduziert bei gleichzeitiger Vervielfachung der Gesamtumschlagsmenge.
Die Effizienzvorteile haben in den vergangenen Jahrzehnten zu hohen Wachstumsraten im Containertransport geführt. Der weltweite Containerumschlag ist zwischen 1983 und 2005 um durchschnittlich 10 % p. a. auf über 400 Mio. TEU (Twenty feet Equivalent Unit) gewachsen.
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